Vor 15 Jahren und seit geraumer Zeit in Berlin angesiedelt, bin ich auf die Technik des mokume gane, mehr oder weniger per Zufall, gestoßen. Oder doch kein Zufall? Ich war auf der Suche nach dem gewissen Etwas. Das Etwas, dass einem Freude bereitet und man bereit und motiviert war die nächsten Jahre zu tun. So stieß ich auf die mokume gane Technik. Nach kurzem recherchieren stellte sich heraus, dass in Europa praktisch nur zwei Goldschmiede im Internet auffindbar waren.  Marktlücke? Ja und nein. Denn es gab ja schon einen Zulieferer des Rohmaterials. Auch wenn die Auswahl sehr gering war und demzufolge die Firma ja auch noch nicht lange auf dem Markt zu sein schien. So bestellte ich mir einen Barren aus Kupfer und Silber. Und dieses blieb dann auch mein einzig bestellter Barren :-) .

Seit diesem Moment war ich fasziniert. Die vielfältigen Möglichkeiten Metall zum Leben zu rufen hatten mich fasziniert.

Der Prozess des Verbindens der Metalle ist wie Zauberei.  Die plastische Verformung eine Herausforderung. Das Ergebnis jedes mal ein neues Bewundern.

Jedoch war und ist es immer noch eine unbekannte Technik. Große Industrien bieten es mittlerweile als Beifang an. Aber nicht zu vergleichen mit einem mit Hingabe geschmiedetes Schmuckstück.

In diesem Bereich meiner Webseite möchte ich nun nach 15 Jahren versuchen, einen Einblick hinter die Kulissen zu geben und Ihnen diese geniale Technik etwas näher zu bringen. Und vielleicht….kommen Sie ja mal in der Werkstatt vorbei !